In Bukarest wird trotz der Proteste der Hoteliers eine neue Steuer eingeführt
Bukarest führt ab 1. Januar 2026 eine Tourismusabgabe von 2 Euro ein. Hoteliers kritisieren die Behörden wegen fehlender Transparenz und Konsultationen.

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Ab dem 1. Januar 2026 zahlen Besucher der rumänischen Hauptstadt eine feste Abgabe von 10 RON (rund 2 Euro) pro Übernachtung. Der vom Generalrat der Stadt am 23. Dezember 2025 gefasste Beschluss gilt für alle Arten von Unterkünften: von Hotels bis zu Airbnb-Wohnungen.
Die Stadtverwaltung plant, jährlich 15 Mio. RON (rund 3 Mio. Euro) für das Stadtmarketing und die Infrastruktur einzunehmen. Der rumänische Hotelverband FIHR kritisierte die Initiative und bemängelte das Fehlen eines Dialogs mit der Wirtschaft sowie eines klaren Plans zur Verteilung der Mittel. Bei Nichteinhaltung der Vorschriften drohen Unternehmen Bussen von bis zu 4000 RON.
Warum das wichtig ist: Zusatzabgaben erhöhen die Preissensibilität der Gäste. Steigen die externen Kosten, wird es für Betriebe entscheidend, ihre eigene Marge zu optimieren. Das unterstreicht die Notwendigkeit, direkte Vertriebskanäle und eigene Treueprogramme auszubauen, um die negativen Auswirkungen der Steuern durch tadellosen Service und Personalisierung ohne Zwischenhändler auszugleichen.
Veröffentlicht in
Pauline Shevchenko
News Writer at Eatery Club. I love games and contemporary art. I mostly write about technology, the HoReCa industry, and AI.
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